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WAS MACHT INTELLIGENT?Heimvorteil

Wie schlau wir werden, entscheidet sich nicht erst in der Schule. Gerade entdeckt die Forschung, welche Faktoren in den ersten Lebensjahren die entscheidende Rolle spielen.

VON MARTIN SPIEWAK

http://www.zeit.de/2015/22/intelligenz-erste-lebensjahre-forschung

Chia sẻ với mọi người một bài báo nói về những ảnh hưởng quyết định đến trí thông minh của bé. Chẳng phải những trò chơi đắt tiền, những khóa học thêm, những chương trình giải trí lịch bịch mà quan trọng là cách chúng ta hàng ngày chăm sóc con trong từng giây phút sẽ ảnh hưởng đến trí thông minh của bé.  Lắng nghe con nói, nói chuyện với con, đọc sách cho con nghe, chơi với con và quan sát con để đáp ứng và hiểu những tâm sự của con chẳng mất tiền mà còn hữu hiệu gấp bội.  Thế tại sao chúng ta không áp dụng ngay nhỉ?

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„Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann“

Vor mehr als 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O’Hanlon einen Leserbrief an den „New York Sun“ in einer dringenden Angelegenheit:

„Ich bin acht Jahre alt. Einige meiner Freunde sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ‚Sun‘ steht, ist immer wahr. Bitte sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“ 

Die Sache war dem Chefredakteur der „New York Sun“ so wichtig, dass er einen erfahrenen Kolumnisten, Francis P. Church, beauftragte, eine Antwort zu entwerfen – für die Titelseite der Zeitung. Der Text wurde so berühmt, dass er Jahr für Jahr aufs Neue erschien. „Welt Online“ dokumentiert den Text in deutscher Übersetzung.

„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie sind angekränkelt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Und Du weißt ja, dass es all das gibt, und deshalb kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.

Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen würde den Weihnachtsmann zu Gesicht bekommen. Aber was würde das schon beweisen?

Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen –, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles.

Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein.

„Ist das denn auch wahr?“, magst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehn mal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.
Frohe Weihnacht, Virginia!

Dein Francis Church

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/specials/weihnachten/article1487625/Ja-Virginia-es-gibt-einen-Weihnachtsmann.html

 

„Mami, was ist denn das Mondfest?“

Hanh Nguyen-Schwanke

Kind: Mami, was ist denn das Mondfest? Kommt ein „Mondmann“ und verteilt Geschenke?
Mama: (lacht) Das Mondfest ist dieses Jahr am Montag, dem 8.September . Wir feiern aber schon vorher und nachher. Es kommt zwar kein „Mondmann“aber es gibt viele andere interessante Sachen.
Kind: Was denn für interessante Sachen?
Mama: Es gibt den Löwentanz,einen Lampionumzug, Singen und Tanzen, Mondkuchen und vielleicht sogar auch noch Geschenke.
Kind: Löwentanz und Lampionumzug finde ich cool. Mondkuchen mag ich nicht. Und warum vielleicht Geschenke? Kann ich mir etwas wünschen?
Mama: Ja, kannst Du. Wichtig ist es, dabei den Mond ganz genau anzuschauen.
Kind: Was mache ich, wenn es bewölkt ist?
Mama: Dann versuche Dir den Vollmond vorzustellen. So geht es auch. Habe ich Dir eigentlich schon die Geschichte vom Mondfest erzählt?
Kind: Neeein.
Mama: Möchtest Du jetzt die Geschichte hören?
Kind: Jaaaaaaaa.
Mama: Vor langer, langer Zeit ist ein sehr alter, weißhaariger Mann mit einem Gehstock dem König von Vietnam mitten in der Nacht erschienen und hat mit ihm eine Reise zum Mond gemacht. Sie sind über einen wunderschönen Regenbogen zum Mond gegangen. Der König war so sehr angtan von der wunderschönen Mondlandschaft, dass er nach seiner Rückkehr verordnete, jedes Jahr ein Mondfest zu feiern. Am Anfang war es noch allein ein Fest des Königs und seines Hofstaates. Später wurde das Mondfest dann im ganzen Land gefeiert und heutzutage ist das Mondfest ein Fest für die Kinder.
Kind: Wann gehen wir denn zum Mondfest?
Mama: Am Sonntag
Kind: Hurra, ich möchte gern selber einen Lampion basteln.
Mama: Das machen wir.

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